Besonders in ländlichen Regionen gibt es noch immer Gebäude ohne eine Möglichkeit zur Einleitung von Abwässern. Hier bietet sich die Abwasseraufbereitung mit Hilfe von Kleinkläranlagen an. Diese sind modular aufgebaut und können so an die Bedürfnisse des Betreibers angepasst werden. Die geklärten Abwässer können schließlich über Versickerer ins Erdreich eingebracht oder in einen Bachlauf abgeführt werden.
Kleinkläranlagen der Firma Roth werden aus langjährig bewährten HDPE-Behältern gefertigt. Diese sind unverrottbar und widerstehen, anders als Betongruben, auch dauerhaft den Abwässern. Alle Einbauteile bestehen aus hochwertigem Kunststoff oder Edelstahl.
Das Handling der Behälter ist ohne Kran möglich. Die kompakten Behälter der Anlage erfordern eine geringe Einbautiefe und sind variabel zueinander aufstellbar. Im Abwasser befinden sich keinerlei mechanisch bewegten oder elektrischen Apparaturen, die Verschleiß ausgesetzt sind. Somit sind Roth Kleinkläranlagen extrem wartungsarm und sparsam im Energieeinsatz.
Das gesamte häusliche Abwasser wird in den Vorklärbehälter eingeleitet. Hier erfolgt die Abscheidung von Sink- und Schwimmstoffen in Klärkammern. Das so vorbehandelte Abwasser wird in das Kernstück der gesamten Abwasserreinigungsanlage, dem Bio-Kugelbehälter mit integrierter Nachklärung geleitet. Hier erfolgt der biologische Abbau der Schadstoffe durch den rotierenden Tauchkörper und permanenten Sauerstoffeintrag. Danach gelangt das gereinigte Abwasser in den integrierten Nachklärbereich, hier erfolgt eine Beruhigung des Abwassers und somit ein Absetzen von Schwebstoffen. Das gereinigte Abwasser fließt über ein Ablauf T-Stück (Zurückhalten von Schwimmschlamm) in die Vorflut bzw. nachgeschaltete Versickerungsanlage.